6. April 2020

Digitale Arbeit

Im Rahmen des Maßnahmenkatalogs des Landes Berlin zur Eindämmung der SARS-CoV-2-Pandemie sind auch die Angebote der meisten Migrant*innenorganisationen von Einschränkungen betroffen oder müssen auf digitale Angebotsformate umsteigen.

Die Servicestelle für MO im Interkulturellen Kompetenznetzwerk Berlin (IKMO) des VIA-Regionalverbandes stellt, beginnend mit diesem Sonder-Newsletter einige Apps, digitale Plattformen und Anwendungen vor, die sich für die Fortsetzung der Arbeit unter Bedingungen der Kontakt- und Ausgangsbeschränkungen besonders eignen. Maßgeblich für die Auswahl bestimmter Tools sind die Bedürfnisse und Arbeitsrealitäten von Migrant*innenorganisationen. Zusätzlich haben wir die Frage der Datensicherheit in den Blick genommen .

Wir werden regelmäßig an dieser Stelle verschiedene Tools, ihre Eignung für bestimmte Aufgabenbereiche sowie eine Einführung zu ihrer Nutzung vorstellen. Diese Informationen sind zudem in Handreichungen zusammengefasst und können auch über die Informationskanäle und Plattformen des VIA abgerufen werden  (z.B. über unsere Webseiten und die VIA-Facebook-Präsenz).

Die VIA-Servicestelle wird darüber hinaus auch ein Beratungsangebot für alle unsere Kolleginnen und Kollegen in den MO aufbauen, die spezielle Beratung zum Einsatz digitaler Instrumente für ihre Vereinsarbeit benötigen. Kontakt: servicestelle-Entfernen Sie diesen Text-@via-in-berlin.de

#1 Desktop-Remote-Tool | AnyDesk
Die meisten Kolleginnen und Kollegen arbeiten derzeit im so genannten „Homeoffice“. Oft fehlen „zuhause“ bestimmte Dateien, auf die man im Büro sofort zugreifen kann oder es müssen bestimmte Arbeiten direkt am Desktop des Büro-PC erledigt werden. Der Gang zum Arbeitsplatz oder in´s Büro lässt sich vermeiden, wenn Sie  z.B. mit der Anwendung AnyDesk arbeiten, die einen Fernsteuerungszugriff auf einen anderen Computer ermöglicht. Eine Alternative zu Anydesk bietet die Anwendung Teamview. Hier zum Download

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#2 Video-Konferenzen | ZOOM
Arbeitsgruppentreffen, Vereinssitzungen und andere organisationsinterne Veranstaltungen durchführen, auch wenn persönlicher Kontakt nicht möglich ist?! Das können Sie mit der Videokonferenz-Software Zoom erledigen. In unserer Handreichung zeigen wir Ihnen, welche Möglichkeiten Sie mit der kostenlosen Version von Zoom haben, für welche Arten von Treffen Zoom geeignet ist und von welcher Art der Nutzung Sie eher absehen sollten. Alternativen zu ZOOM bieten sich z.B. GoToMeeting.
Berliner Datenschutzbeauftragte rät  für die Durchführung von datenschutzgerechten virtuellen Konferenzen die Nutzung eines Anbieter mit Sitz im Europäischen Wirtschaftsraums (EWR), wozu Zoom nicht gehört. Weitere Infos hier in: Checkliste für die Durchführung von Videokonferenzen während der Kontaktbeschränkungen (Version 1.4 von 01.07.2020). Hier zum Download

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#3 Onlineberatung
Aufgrund der aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen haben viele Migrant*innenorganisationen (MO) ihre Beratungsangebote auf Telefon und E-Mail umgestellt. Darüber hinaus werden aufgrund der einfachen Handhabung gern auch Whatsapp oder Facebook als Kommunikationskanäle genutzt, wobei es allerdings auch Unsicherheiten sowohl bei den Beratenden als auch Ratsuchenden gibt. Dabei werden vor allem die Fragen gestellt, ob dies womöglich problematisch sei und welche praktikablen Lösungen es ansonsten gibt. Hierzu geben wir unserem dritten Informationsblatt Empfehlungen, welches hier heruntergeladen werden kann.
CLICKDOC ist eine Software für Videosprechstunde, die für medizinische Einrichtungen entwickelt wurden. Diese wird derzeit auch sozialen Einrichtungen kostenlos zur Verfügung gestellt, um Beratungen per Video durchführen zu können. Den Zugang können Sie mit diesem Vordruck anfordern. Hier zum Download

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Zum Weiterlesen: “Wir müssen unsere Beratung nun online anbieten. Was gibt es für Hinweise und Vorschläge? – Tipps und Hinweise zur Herausforderung, das eigene Beratungsangebot kurzfristig auf digitale Medien umzustellen” (Paritätischer Gesamtverband) zum Downlaod

#4 E-Mail-Kommunikation
Aufgrund der aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen haben viele Migrant*innenorganisationen (MO) ihre Beratungsangebote auf Telefon und E-Mail umgestellt. Insbesondere E-Mails stellen dabei aus praktischen Erwägungen und Kostengründen eine wichtige Alternative dar. Aufgrund ihrer weit verbreiteten Nutzung ist auch die Erreichbarkeit der Zielgruppe über E-Mails so gut wie immer gegeben. In diesem Infoblatt sind ein paar grundlegende Informationen zur Benutzung von E-Mails bei Beratungs-Kontakten zusammengestellt. Hier zum Download

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#5 Sicherer Datentransfer
Viele Dinge, die zuvor problemlos im Rahmen persönlicher Termine organisiert werden konnten, erfordern nun besondere Überlegungen. Der Austausch wichtiger oder persönlicher Dokumente und das Unterstützen beim Ausfüllen (z.B. von Formularen) sind solche Fälle, wo nun digitale und zugleich sichere Lösungen gebraucht werden. Hier zum Download

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#6 Checkliste für die rechtssichere Website
Die jetzige Zeit, wo alle verstärkt am PC arbeiten, bietet sich an für die Optimierung der eigenen Website. Sind alle datenschutzrelevanten Informationen enthalten? Wie sieht es mit dem Förderlogo aus? Anhand dieser Checkliste haben Sie die Möglichkeit, Ihre Website zu überprüfen. Hier zum Download

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#7 Digitale Gruppenangebote
Die Digitalisierung der Sozialen Arbeit bietet eine neue Chance für digitale Gruppenangebote. Es ist jedoch nicht für jede Zielgruppe und für jedes Angebot passfähig. Im Folgenden einige Aspekte, die bei der Planung und Umsetzung digitaler Gruppenangebote in Erwägung zu ziehen sind. Hier zum Download

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#8 Online gemeinsam an Texten arbeiten
Gemeinsame und zeitgleiche Textbearbeitung geht auch datensicher und kostenlos. Hier stellen wir zwei webbasierten Texteditor (auch „pad“ genannt) – Etherpad lite und Cryptpad – vor, womit während eines Video-Meetings gemeinsam ein Protokoll erstellt oder im Team eine Veranstaltung geplant werden kann. Hier zum Download

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#9 Onlinebanking mit Hibiscus
Online-Banking ist mittlerweile für viele etwas ganz Alltägliches. Dabei wird in der Regel die Benutzeroberfläche des Online-Bankings auf der Internetseite der jeweiligen Hausbank genutzt. Für Vereine, die jeden Monat viele Zahlungsflüsse von verschiedenen Projekten und aus sehr unterschiedlichen Anlässen organisieren und verwalten müssen, kann diese Handhabe allerdings sehr zeitraubend und unübersichtlich werden. Hierfür gibt es jedoch die frei verfügbare Software Hibiscus, welche diese Arbeit erleichtern und übersichtlicher machen kann. Hier zum Download

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Hier zum Video-Tutorial mit Schritt-für-Schritt-Erklärung.