Robert-Bosch-Stiftung: Programm “Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten”

Vorurteile werden dort abgebaut, wo ein direkter Kontakt zwischen Geflüchteten und der lokalen Bevölkerung besteht. Dies belegt u.a. die im Auftrag der Robert Bosch Stiftung durchgeführte, repräsentative Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach “Asyl und Asylbewerber: Wahrnehmungen und Haltungen der Bevölkerung 2014”. Die Offenheit in der Bevölkerung und die gleichberechtigte Teilhabe der Neuzugewanderten beruhen daher auch auf direkten Begegnungen.

Aus diesem Grund fördert die Robert Bosch Stiftung im Rahmen des Programms “Miteinander, füreinander! Begegnungen mit Flüchtlingen gestalten” Praxisprojekte, die Begegnungen auf Augenhöhe zwischen Geflüchteten und der lokalen Bevölkerung vor Ort initiieren. Übergeordnetes Ziel ist es, zum gesellschaftlichen Zusammenhalt beizutragen.

Für eine Förderung bewerben können sich Initiativen und Projekte aus ganz Deutschland, die von der lokalen Bevölkerung und/oder Geflüchteten ausgeführt werden. Initiatoren oder Partner können Einrichtungen (z.B. Kultureinrichtungen), Gemeinden, Migrantenorganisationen oder Vereine sein.

Lokale Bevölkerung und Geflüchtete müssen gleichberechtigt an der Gestaltung der Begegnung beteiligt sein. Das gegenseitige Kennenlernen und der Austausch stehen dabei im Mittelpunkt.

FörderbereichMigration/Integration, Kinder/Jugend
MittelherkunftStiftung
Fördersumme5.000 -10.000 €
Hinweise Fördersumme

Maximale Fördersumme 7.000 Euro

ProjektdauerMindestprojektlaufzeit 3 Monate
Besonderheiten

Keine Förderung von Einzelveranstaltungen (z.B. Willkommensfeste) sowie reine Sprachkurse und Projekte zur Traumabewältigung!

Letzte Änderung26. Februar 2018